Einleitung:
Es gibt so viele GrĂĽnde, zu schweigen.
Aber nur einen, zu schreiben:
Weil jemand es lesen muss.
Haupttext:
Ich schreibe nicht, weil ich Antworten habe.
Ich schreibe, weil ich Fragen trage.
Weil mein Herz voller Worte war,
die nie ausgesprochen wurden.
Weil ich dachte, sie wären zu viel –
zu traurig, zu still, zu verworren.
Aber irgendwann wurde das Schweigen schwerer als die Wahrheit.
Und ich begann, Sätze zu formen,
aus Schmerz, aus Erinnerung, aus Hoffnung.
Ich schrieb nicht, um laut zu sein.
Ich schrieb, um ich zu sein.
Und jetzt bist du hier.
Vielleicht liest du diese Zeilen,
weil du selbst etwas trägst,
das du nie ganz aussprechen konntest.
Dann schreibe ich fĂĽr dich.
Ich schreibe,
weil ich weiĂź, wie einsam Dunkelheit sein kann.
Ich schreibe,
weil ich weiß, wie laut Angst wird, wenn niemand zuhört.
Ich schreibe,
weil ich glaube, dass Worte Brücken sind –
ĂĽber AbgrĂĽnde,
durch Nächte,
in Herzen.
Abschluss:
Wenn du dich irgendwo in meinen Zeilen erkennst –
wenn auch nur ein einziger Satz dir das GefĂĽhl gibt,
gesehen zu sein –
dann war alles richtig.
Denn genau deshalb schreibe ich.
FĂĽr dich.
💌 Was würdest du sagen, wenn dich endlich jemand hört?

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