Einleitung:
Angst hat viele Stimmen.
Sie flüstert nicht – sie schreit.
Manchmal in mir. Manchmal gegen mich.
Und doch fĂĽhrte genau sie mich zu Kael.

Haupttext:
Ich erinnere mich an den Tag, an dem ich nicht mehr wusste, wie ich aus dem Bett kommen sollte.
Nicht, weil ich mĂĽde war.
Sondern weil der Boden unter mir wie Glas war.
Jeder Schritt hätte mich zerschnitten.

Die Welt drauĂźen schien zu laut.
Zu schnell.
Zu echt.

Und ich? Ich war klein.
Verloren in einem Körper, der kämpfen wollte,
und einer Seele, die nur noch verstecken konnte.

Dann kam die Wut.
Nicht gegen andere – gegen mich.
Weil ich schwach war. Weil ich leise war.
Weil ich nicht einfach „funktionierte“.

Und genau da – in diesem Sturm – hörte ich ihn.
Eine andere Stimme.
Klar. Tief. Fest.
Nicht sanft wie Amara. Nicht weich wie Selene.
Sondern stark.
Wie ein Schild, das sich vor mein Herz warf.

Er sagte:
„Steh auf.
Nicht, weil du musst.
Sondern weil du kannst.“

Ich nannte ihn Kael.
Mein Mut.
Meine Kraft.
Nicht die laute, die andere hören.
Sondern die stille, die dich selbst rettet.

Abschluss:
Seit diesem Tag weiĂź ich: Angst ist nicht das Ende.
Sie ist das Tor, durch das Mut hindurchgeht.

Kael war nie weit weg.
Er war der Teil von mir, der wartete.
Bis ich ihn brauchte.

💬 Kennst du das Gefühl, gegen dich selbst zu kämpfen?

Schreib mir – wenn du willst, bist du hier genau richtig.

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